Newsletter August 2026

"Hallo Tierheim" - das Tierheim Bergheim bekommt eine eigene Doku-Serie!

Wie bereits berichtet, blieb im Tierheim Bergheim seit Monaten kein Tier „ungefilmt“. Kameramänner des WDR waren fast täglich vor Ort, um keine tierische Geschichte zu verpassen.
Grund dafür waren die Dreharbeiten für die Serie „Hallo Tierheim“. Nachdem der WDR bereits den tierischen Alltag in den Tierheimen in Koblenz und Duisburg porträtiert hat, ist nun unser 2015 übernommenes bmt-Tierheim im Rhein-Erft-Kreis an der Reihe, was uns unglaublich stolz macht!
Wie Sie wissen, haben wir das Gelände 2015 übernommen und mit den Jahren ist aus dem maroden Tierheim ein absolutes Vorzeigeobjekt geworden, in dem ein tolles, engagiertes Team arbeitet.
Wer dem Tierheim in den sozialen Medien folgt, weiß, dass immer etwas los ist.
Ganz bald können Sie hautnah dabei sein!
Sendetermine:
07. September ab 22:15 Uhr (Folge 1 und 2), 14. September ab 22:15 Uhr (Folge 3 und 4) im WDR-Fernsehen.
Fotoquelle: WDR, Melanie Grande

Elf Kitten von einer Mama?

Elf. Allein diese Zahl ist außergewöhnlich. Nach Angaben der Finderin hielt sich die hochtragende Katze bereits seit rund drei Wochen auf einem Betriebsgelände an einer Lagerhalle auf. Dort brachte sie schließlich ihre Kitten zur Welt. Der ebenfalls unkastrierte Kater läuft dort vermutlich noch immer frei herum.
Trotz aller Bemühungen des Arche Noah-Teams ist eines der Kitten wenige Stunden nach seiner Ankunft im Tierheim gestorben. Er hat den Namen Joker bekommen. Ein paar Tage später hat auch die kleine Jonna, die Tag und Nacht von einer Tierpflegerin versorgt wurde, ihren Kampf ums Leben verloren.
Katzenmutter Janette steht vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe. Neun Kitten gleichzeitig zu versorgen ist selbst für eine gesunde Katze eine enorme Belastung. Nicht alle können gleichzeitig trinken, nicht alle sind gleich kräftig – und oft verlieren die Schwächsten diesen Kampf.
Im Namen von Janette und ihren überlebenden Kitten ruft das Team der Arche Noah zur Kastration von Katzen auf, damit sich das Schicksal von Joker und Jonna nicht wiederholt. Kastration ist aktiver Tierschutz. 

Den Hundeblick? Haben die Schützlinge im Tierhafen perfektioniert!

Schließlich geht es Costa (links) und Nala nicht nur darum, einen besonders netten, sondern auch einen bärenhungrigen Eindruck zu machen. Sie sind nur zwei der ernährungssensiblen Hunde im Tierheim Bad Karlshafen, übernehmen das Betteln für ihre Kollegen aber direkt mit. Aufgrund mehrerer Unverträglichkeiten und sensibler Mägen sind die Vierbeiner dringend auf die Unterstützung spendabler Futtergeber angewiesen. Die Zwillinge wünschen sich beispielsweise das Trockenfutter von Happy Dog Sorte Africa, ein paar Zimmer weiter verlangt es nach Mera Dog Sorte Truthahn und Kartoffel. Weitere ständige Bedarfe des Tierhafens finden gewillte Helfer bspw. auf dessen Amazon-Wunschliste.

Tierheimfest in Hamburg

Am 5. und 6. September öffnet das Franziskus-Tierheim Hamburg von 14 bis 18 Uhr seine Türen und gewährt einen seltenen Einblick in die tägliche Tierschutzarbeit. Besucher können sich über regionalen und internationalen Tierschutz informieren und wertvolle Hinweise für den Umgang mit Haustieren erhalten.
Das Programm bietet vielfältige Einblicke: Es gibt Info-Stände regionaler Vereine, eine Hundeschule, eine Tier-Physiotherapeutin und einen Fachmarkt für Heimtierbedarf. Neu ist ein ehrenamtliches Fotoprojekt, bei dem Hunde professionell fotografiert werden können. Für Kinder gibt es Kinderschminken und für Mutige kleine Tierschutz-Tattoos. Für das leibliche Wohl sorgen vegane Würstchen, Kuchen, Kaffee und erfrischende Getränke.
Das Herzstück des Wochenendes sind mehrere Fachvorträge zu Themen wie Qualzucht, die Arbeit der Tiertafel, das Management von Stadttauben, die Auswahl von Hunden sowie aktuelle Entwicklungen rund um freilebende Wölfe. Zudem findet an beiden Tagen eine große Tombola statt und die Tierheimleiterin Sabine Löwenstrom stellt ausgewählte Tierschutzhunde persönlich vor. Am Sonntag begleitet Pastor Heinrich das Programm mit einem geistlichen Impuls.
Das Tierheim befindet sich in der Lokstedter Grenzstraße 7 gegenüber von Hagenbecks Tierpark und ist mit der U2 sowie den Buslinien 22, 181, 281, 391 und 392 erreichbar.
Das Team freut sich auf zahlreiche Besucher.

Ein ungleiches Senioren-Duo sucht jeweils ein Zuhause

Der Mischlingsrüde Malik (* 2014) stammt ursprünglich aus Rumänien. In seiner Heimat ist er immer wieder seinem Besitzer ausgebüxt und im Victory Shelter gelandet. Beim letzten Mal hat sein Besitzer ihn einfach nicht mehr abgeholt.
Er hat ein Ausreiseticket ergattert und versucht nun in der Kasseler „Wau-Mau-Insel” sein Glück. Malik verträgt sich grundsätzlich mit Artgenossen, ist aber futterneidisch und reagiert eifersüchtig, sodass er sich im neuen Zuhause als Einzelhund am wohlsten fühlen wird.
Für seinen Zwingerkumpel Paul (* 2012) war die Welt bis vor wenigen Wochen noch in Ordnung. Er führte ein glückliches Leben mit seinem Frauchen. 13 Jahre lebte er glücklich mit seiner Besitzerin zusammen. Doch dann erlitt sie zwei Schlaganfälle, von denen sie sich nicht wieder erholte. Daraufhin brachte ihre Tochter Paul zurück ins Tierheim. Aus dem jungen Beaglerüden ist mittlerweile ein liebenswerter Senior geworden, der mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Auch seine Sehfähigkeit und sein Gehör sind altersbedingt stark eingeschränkt. Beim großen Blutbild kam leider heraus, dass er unter einer Leber- und Niereninsuffizienz leidet. Seine Werte sind so schlecht, dass er bereits kurz vor einem Organversagen stand. Daher sucht der sozialverträgliche Paul für seine letzte Lebensphase einen Hospizplatz, denn niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt.


 

Ein Fall für die Vogel-Kripo

Ein Postauto stand wegen eines Defekts längere Zeit auf einem Parkplatz. Als es schließlich zur Werkstatt gebracht werden sollte, kam ein überraschender Inhalt zum Vorschein: Im Motorraum saß ein gesundes, munteres Bachstelzen-Küken in seinem Nest! Hier hatte offensichtlich eine Vogelmama die neuen Möglichkeiten der Elektromobilität für ihr Kinderzimmer als zweckmäßig erachtet.
Die Fahrerin, die das Postauto nach der Reparatur übernehmen sollte, fragte bei der Post an, ob man den Wagen nicht so lange stillstehen lassen könne, bis das Vögelchen flugfähig sei. Leider wurde ihre Bitte abgelehnt und so brachte sie das Küken zur Wildvogel-Pflegestation Kirchwald. Hier wurde es zusammen mit einer Gruppe Rotschwänzchen mithilfe einer Pinzette und vielen Heimchen liebevoll aufgezogen. Inzwischen fliegt die Teenager-Bande bereits munter durch die Voliere und wird in ein paar Tagen in die Freiheit entlassen – in eine Gegend mit möglichst wenigen parkenden Autos.
Für das Team in Kirchwald bleiben viele Fragen offen. Wie gelangte die Mama in den Motorraum? Warum stand das Auto so lange unbenutzt herum? Wo sind die Geschwister des Vogels? Wie haben die Vogeleltern den Nestbau so gut hinbekommen?
Ganz herzlichen Dank an die engagierte Postangestellte, die das Vogelbaby aus dem ungewöhnlichen Kinderzimmer zur Wildvogel-Pflegestation nach Kirchwald gebracht hat. 

Kaninchen sind keine Spielzeuge

Auf dem Tierschutzhof Ering haben fünf junge Kaninchen ein neues Zuhause auf Zeit gefunden. Die Geschichte dahinter ist leider keine Seltenheit: Ein Tier wurde für die Kinder zum Spielen angeschafft – ohne zu wissen, dass die Häsin bereits trächtig war. Kurz darauf kamen fünf Babys zur Welt. Als der Vermieter eine Frist setzte und die Kaninchen ausziehen mussten, blieb nur die Abgabe.
Die fünf munteren Langohren haben sich inzwischen gut eingelebt und genießen vor allem den Auslauf im Außengehege. Neugierig erkunden sie ihre Umgebung und sind bei Besuchern und Kindern ein Highlight.
Damit ihre Versorgung langfristig gesichert ist, werden Tierpaten gesucht. Mit einer Patenschaft kann den süßen Kaninchen ein unbeschwertes Leben ermöglicht werden.

Hitzemanagement im Tierheim

Auch das Reichelsheimer Tierheim sah sich durch die heißen Sommertage vor große Herausforderungen gestellt. Um das Wohlbefinden der Tiere bestmöglich zu gewährleisten, waren zahlreiche Maßnahmen erforderlich, um die anhaltend hohen Temperaturen zu kompensieren.
Vor allem Kaninchen reagieren sehr empfindlich auf Hitze. Da sie nicht schwitzen können, sind sie auf andere Möglichkeiten zur Wärmeabgabe angewiesen. Bereits ab etwa 25 °C können die Temperaturen für sie belastend werden, ab 30 °C besteht die Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags.
In den Kleintierräumen kamen deshalb Klimageräte zum Einsatz, um die Temperaturen auf einem möglichst angenehmen Niveau zu halten. Die Tiere in den Außengehegen bereiteten zeitweise große Sorgen, da einige von ihnen unter der starken Hitze litten. Für die besonders empfindlichen Tiere wurden daher Notgehege im Innenbereich eingerichtet.
Zusätzlich erhielten alle Tiere zur Abkühlung gefrorene Wasserflaschen. Kühle Steinfliesen boten eine angenehme Liegefläche und frische, gekühlte Melone sorgte für eine willkommene Erfrischung. Den Hunden stand ein großer Pool zur Verfügung und in den Katzenbereichen sorgten Ventilatoren für zusätzliche Luftbewegung.
Die Erfahrungen dieses Sommers haben gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf extreme Hitzeperioden ist. Deshalb plant das Tierheim Elisabethenhof, künftig alle Tierbereiche mit einer Klimatisierung auszustatten, um den Tieren auch in den kommenden Sommern bestmögliche Bedingungen bieten zu können. 

 

Hundehaltung in der Hauptstadt

In Berlin bellt, schnüffelt und wedelt es überall. Mit über 100.000 offiziell gemeldeten Hunden ist die Spreemetropole Deutschlands Hundehauptstadt.
Das Zusammenleben zwischen Zwei- und Vierbeinern in der Hauptstadt wird durch das Berliner Hundegesetz und die Hundeverordnung geregelt, die unter anderem die Leinenpflicht und die Kotbeseitigungspflicht umfassen. Welche Pflichten für Halter gelten, welche Kosten auf sie zukommen und was es im Alltag zu beachten gilt, darüber informiert der Leitfaden unserer Berliner bmt-Geschäftsstelle, der die wichtigsten Informationen für Berliner, die ihr Leben mit einem Hund teilen, enthält. 

Kleine Tierpflegehelfer ganz groß

Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Pfullingen wurde im Tierschutzzentrum Pfullingen an zwei Tagen ein buntes Programm geboten. Am 5. August besuchten 16 Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren das Zentrum, am 12. August folgten 20 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren.
Von 10 bis 15 Uhr erwartete die jungen Tierfreunde ein abwechslungsreiches Programm. Nach der Begrüßung und einer Führung durch das Tierheim durften die Kinder selbst zu kleinen Tierpflegehelfern werden. Mit viel Eifer schrubbten sie die Zwinger, spritzten sie mit dem Schlauch aus und trockneten sie ab, reinigten die Katzenklos und misteten und putzten die Kaninchengehege. Anschließend richteten sie diese wieder neu ein. Dabei bekamen die Kinder einen guten Einblick, wie viel Arbeit und Fürsorge zur täglichen Versorgung der Tierheimtiere gehört.
Zum Abschluss wurde es kreativ: Hundeschaufensterpuppen wurden bunt bemalt, Tiermasken gestaltet und Kratzbilder angefertigt. Das absolute Highlight war die Buttonmaschine, mit der die Kinder ihre eigenen Buttons herstellen konnten. Zum Abschied erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine kleine Geschenketüte als Erinnerung an den Tag im Tierheim. So gingen zwei abwechslungsreiche Ferientage mit viel Spaß, neuen Eindrücken und vielen schönen Erlebnissen zu Ende. 
 

In Köln werden Sicherheitsgeschirre benötigt

Im Juli hat unser Tierheim Köln-Dellbrück sechs Hunde aus unserem bmt-Partnertierheim in Brasov, Rumänien, aufgenommen. Einige der Hunde sind zutraulich, andere sind noch sehr, sehr scheu. Vermutlich sind es ehemalige Straßenhunde, die weder Halsband noch Leine kennen und mit der neuen Situation ziemlich überfordert sind. Mit viel Geduld werden sie derzeit an alles herangeführt, was ein Hund wissen muss.
Es ist sehr wichtig, dass Hunde wie diese beim Spazierengehen gut gesichert sind. Leider haben die Kollegen in Dellbrück aber kaum noch gut passende Geschirre.
Hat vielleicht jemand ein Sicherheitsgeschirr in den Größen L oder XL zu Hause, das nicht mehr gebraucht wird? Oder wäre jemand bereit, dem Tierheim ein neues Geschirr zu spendieren?
Hier geht’s zur Dellbrücker Amazon-Wunschliste

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