Newsletter Juli 2026

Olivia wird Medienstar

Mitte Juli wurde eine Katze ins Tierheim Köln-Dellbrück gebracht, deren Anblick die Kollegen zunächst in Schockstarre versetzte und ihnen dann viele Rätsel aufgab.
Olivia war am ganzen Körper mit einem unbekannten Klebstoff überzogen und in diesem Zustand in einem Karton ausgesetzt worden. Sie wurde sofort zum Tierarzt gebracht und es dauerte fünf Tage, bis mithilfe von Öl, Spülmittel, Seife und einer Schermaschine der komplette Klebstoff beseitigt war. Olivia ertrug alles super tapfer.
Nach einem Post auf Instagram wurde sie über Nacht zum Medienstar: Die inzwischen glücklicherweise wieder völlig regenerierte und topfitte Katze wurde von RTL, Sat.1 und WDR gefilmt und ihr Bild war in allen regionalen Zeitungen zu sehen.
Leider brachte der ganze Medienrummel keine Spur zum Besitzer. 

Kitten-Alarm in der Wau-Mau-Insel

Wer sich aktuell auf der Homepage der Kasseler Wau-Mau-Insel nach feliner Gesellschaft umschaut, bekommt den Eindruck, dass es aktuell nicht viele Bewohner auf der Katzenstation gibt, denn es werden nur die Tiere gezeigt, die bereits zur Vermittlung freigegeben sind.
Die Hälfte der Bewohner auf unserer Katzenstation sind jedoch Jungtiere, die noch nicht alt genug sind, um auszuziehen.
Jamila wurde beispielsweise mit ihren fünf Kitten in einer Gartenlaube gefunden, BKH-Mix Prinzessin wurde mit ihren sechs gerade einmal zwei Tage alten Katzenbabys und einer weiteren Samtpfote abgegeben, weil die Halterin unerwartet verstarb und der Sohn sich nicht um die Tiere kümmern konnte bzw. wollte.
Medizinische Versorgung? Fehlanzeige! Spende? Null! Und so bleibt das Tierheim auf den Kosten für die komplette medizinische Grundversorgung der Tiere sitzen.
Bei den acht Abgabekatzen sind dies beispielsweise rund 4.000 Euro. Das Tierheim freut sich daher über jegliche Unterstützung, sei es in Form von Kittenfutter oder einer Geldspende für die medizinische Versorgung – jeder Euro hilft!

Spendenkonto Kasseler Sparkasse
Verwendungszweck "Kitten"
IBAN: DE19 5205 0353 0000 0707 00
SWIFT BIC: HELADEF1KAS

Brutus - ein Charmeur mit Tackerqualitäten

Brutus kam als Sicherstellung in unser Tierheim in Bergheim.
Sein Pflegezustand war erschreckend: Er war abgemagert, und in seinem Fell hingen dicke Kotklumpen, die er wie einen Umhang hinter sich herzog.
Er wurde geschoren und gepäppelt – und mit jedem Tag wurde der kleine Kerl selbstbewusster, ganz zum Leidwesen der Kolleginnen und Kollegen. Der elfjährige Rüde weiß ganz genau, was er will und was nicht. Und wenn ihm etwas zu weit geht, zeigt er die Zähne und schnappt auch zu. Was er schon mehrfach getan hat.
Für Brutus suchen wir Spitzfreunde, die mit diesem ganz besonderen kleinen Prinzen umzugehen wissen. Wenn er entspannt ist, ist er ein witziges Kerlchen, das gerne Gassi geht und mit Artgenossen verträglich ist.

Die "Hugole" sorgen für Farbe im Tierheimalltag

Im Rahmen des Volunteering Day engagierten sich mehrere Gruppen von Hugo Boss im Tierschutzzentrum Pfullingen.
Die Mitarbeiter unterstützten das Team mit großem Einsatz bei der täglichen Tierversorgung. Sie halfen, die Katzen zu versorgen, gingen mit den Hunden Gassi und schenkten den Tieren Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Auch die Katzen profitierten von der Unterstützung: Sie wurden ausgiebig beschäftigt und bespielt und konnten die gemeinsame Zeit sichtlich genießen. Darüber hinaus gestalteten die freiwilligen Helferinnen und Helfer, von den Mitarbeitenden des Tierheims liebevoll „Hugole“ genannt, die Katzenhäuschen für einen Katzenauslauf mit viel Kreativität, Farbe und Freundlichkeit.
Der Einsatz der Hugo-Boss-Gruppen war eine wertvolle Unterstützung für das Tierschutzzentrum und trug dazu bei, den Tieren den Alltag zu verschönern. 

Ferienzeit = ausgesetzte Tiere

Dieses Problem scheint einfach kein Ende zu nehmen. Sobald die Ferienzeit beginnt, steigt die Zahl der ausgesetzten Tiere rasant an.
So hat das Tierheim Arche Noah in den vergangenen Wochen dutzende Tiere aufgenommen, die offensichtlich ausgesetzt wurden. Ob die Halter direkt in den Urlaub gefahren sind, ist natürlich nicht bekannt, die Situation ist dennoch verdächtig. Besonders die hohe Anzahl an Kaninchen, die aktuell aufgefunden wird, bereitet dem Team Sorgen, denn ihre Betreuung ist sehr zeit- und arbeitsintensiv.
Das Angebot an Tierpensionen und Portalen, in denen Haustierbetreuung angeboten wird, steigt. Es scheint jedoch noch immer Halter zu geben, die sich zu spät um die Betreuung ihres tierischen Mitbewohners kümmern. Als Halter muss man sich der Verantwortung bewusst sein und sich rechtzeitig um die Urlaubsbetreuung kümmern.
Denn es ist nicht nur herzlos, ein Tier auszusetzen, sondern auch mit hohen Strafen belegt. 

Hitzewelle bedroht Vögel

Am letzten Juni-Wochenende stand das Telefon unserer Berliner Geschäftsstelle nicht still.
Bei über 40 Grad wurden zahlreiche Jungvögel und zwei Eichhörnchen gefunden, die sofort Hilfe benötigten. Einige Vögel waren sogar wegen der Hitze aus ihren Nestern gesprungen.
Dank der sehr guten Vernetzung des bmt-Berlin konnten alle Tiere schnell bei Pflegestellen untergebracht werden. Eigentlich waren alle Pflegestellen selbst übervoll, aber es wurde immer noch eine kleine Ecke gefunden.
Die Pflegestellen machen diese Arbeit ehrenamtlich und freuen sich daher immer über eine kleine Geldspende von den Findern der Tiere.
Großen Dank an die Finder und die Pflegestellen.

Gute Nachrichten: Kater Azrael hat seine OP überstanden

Kater Azrael leidet unter schweren Ohrenerkrankungen. Die Schmerzen waren so stark, dass nur ein aufwendiger operativer Eingriff seine Lebensqualität retten konnte. Dabei wurde der gesamte rechte Gehörgang entfernt und die schmerzhaften Verknöcherungen am linken Ohr behandelt.
Die gute Nachricht ist, dass Azrael die große Operation gut überstanden hat. Die Behandlungskosten in Höhe von 5.000 Euro konnten durch einen erfolgreichen Spendenaufruf gedeckt werden. Dafür gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern ein herzlicher Dank.
Nun erholt sich Azrael auf einer liebevollen Pflegestelle, wo er weiterhin eng betreut und versorgt wird. Da die Prognose erfreulich ist, sucht das Team des Tierheims Elisabethenhofs bereits jetzt nach einem passenden Zuhause für den tapferen Kater. Gesucht wird ein ruhiges Zuhause mit Freigang in einer ruhigen Wohngegend, in das Azrael nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit ziehen kann. Azrael möchte seine Bezugspersonen für sich haben und wird daher nur als Einzelkater vermittelt.
Interessierte dürfen sich gerne schon jetzt beim Team des Tierheims Elisabethenhofs melden, um Azrael während seiner Rekonvaleszenz kennenzulernen.
Mit etwas Geduld und ganz viel Liebe wartet auf ihn die Chance auf ein schmerzfreies und glückliches neues Leben. 

Gürteltier Eddy

Im vergangenen Jahr wurde auf der Wildvogel- und Igelstation Kirchwald ein erwachsener Igel in einem erbarmungswürdigen Zustand aufgenommen: Er war mager, geschwächt, dehydriert, von Parasiten übersät und wurde von einem schlimmen Husten geplagt.
Als seine Pflegerin ihm während der Untersuchung über das Stachelkleid strich, fielen dem Kerlchen sämtliche Stacheln und kurz darauf auch noch das Bauchfell aus. Vor den Mitarbeitern saß ein völlig nackter und ausgesprochen missmutiger Igel. Der Grund für das Malheur war, dass seine Haut stark verkrustet, an vielen Stellen entzündet und eitrig war.
Auf die Medikamente und das regelmäßige Wellnessprogramm mit Spezialbad und Kokosnussöl-Massage hätte der Nackedei zwar gern verzichtet, aber was sein muss, muss sein. Es war klar, dass dieser Patient länger bleiben würde. Daher bekam er entgegen den üblichen Gepflogenheiten einen Namen: Eddy. Zum Glück hatte Eddy einen starken Lebenswillen, ausgezeichneten Appetit und nahm kräftig zu. Ende November war sein Husten auskuriert und er durfte sein mit Laub und Stroh kuschelig ausgepolstertes Winterschlafhäuschen beziehen.
Die Mitarbeiter bangten sehr, ob ihr Sorgenkind den Winter überstehen würde. Am 15. April dann die erlösende Nachricht: Eddy ist wach! Während des Winterschlafs war ihm ein dichtes Bauchfell gewachsen. Im Mai waren die ersten neuen Stacheln unter der Haut zu ertasten und Ende Juni konnte man Eddy wieder guten Gewissens einen „Stachelgesellen” nennen.
Nach fast einem Jahr erfolgreicher Pflege auf der Igelstation freuen sich Eddys Finder nun darauf, den tapferen Kämpfer in sein angestammtes Revier zurückzubringen – komplett mit Fell und Stacheln, bereit für ein neues, hoffentlich erfreuliches Igelleben. 



 

Entspannt durch den Sommer - Hitzetipps für Hunde

Deutschland schwitzt und hechelt. Eine Abkühlung ist nicht in Sicht – im Gegenteil: In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen weiter steigen und neue Rekorde erreichen.
Auch unsere Hunde leiden unter der Hitze. Für sie gilt, ebenso wie für Menschen, dass sie viel und regelmäßig trinken sollten, denn das Kühlsystem der Hunde, das Hecheln, verbraucht viel Flüssigkeit.
Was es außerdem zu beachten gilt und wie Sie reagieren sollten, wenn ein Hund einen Hitzschlag erleidet, erfahren Sie in unseren Hitzetipps für Hunde.

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