Ein Esel gehört nicht auf die Theaterbühne

Beim Theaterstück "Proprietà Privata: Die Influencer Gottes kommen" der Berliner Volksbühne mit Sophie Rois muss mal wieder ein lebender Esel im Namen der Kultur die Theaterbühne betreten.

Daher haben sich mehrere Tierschutzvereine, u.a. die Berliner Geschäftsstelle des bmt e.V. an die Berliner Volksbühne gewandt und fordern, dass der Esel am 02. und 18.01.2026 nicht auftreten muss.

"Dass diese Nutzung des Esels enormen Stress für das Tier bedeutet, der ein sogenannter stiller Leider ist, ist Ihnen sicherlich bekannt.
Wir halten es für unethisch und tierschutzwidrig, sich Tieren als Requisiten zu bedienen, als seien sie Gegenstände, die nicht fühlen."
"Wir bitten Sie, reflektiert und ehrlich darüber nachzudenken, ob der Einsatz echter Tiere in der heutigen Zeit noch in Ordnung ist oder ob sich der Mensch hier nicht über das Tier stellt und dessen Bedürfnisse und Wesen im Namen der „Kunst“ schlichtweg ignoriert. Kunst, die auf dem Rücken anderer ausgeübt wird."

Und so berichtet auch die taz:
"Dann gibt es doch noch etwas Tierquälerei light, als ein echter Esel in den Bühnenstall geführt wird. Sophie Rois und das Ensemble beten das „Hippietier“ an, raunen etwas von „Salami“ und hoffen auf die Erlösung." 
Quelle: taz-online, 09.12.2025, Zugriff 30.12.2025